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MEINUNG: Ratssitzung vom 30.01.2012

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Quelle: Allgemeine Zeitung vom 03.02.2012; Verfasser: Werner Baum

Der Wirtschaftsbetrieb Mainz, der in Nackenheim für die Abwässer zuständig ist, plant in der Wormser Straße vom Carl-Gunderloch-Platz bis in Höhe der Bahnunterführung am ehemaligen Bahnhof, eine größere Dimensionierung des Kanals. Damit soll die Abflusssituation in der Bahnhofstraße eine Verbesserung erfahren.

Ortsbürgermeister Heinz Hassemer (CDU) führte im Gemeinderat weiter aus, auch die Firma Thüga plane in dieser Straße (L 431), das Energienetz zu erneuern. Die Bürgersteige könnten mit den Kanalmaßnahmen ausgebaut werden. Allerdings müssten dann die Anlieger finanziell anteilmäßig mit ins „Boot”. Hassemer kündigte noch eingehende Informationen für die Hauseigentümer an.

Die FWG wollte in einer Anfrage wissen, wie der Zugang zum Bahnhaltepunkt von der Ostseite der Unterführung „Bellenäcker” zum Bahnsteig sicherer gemacht werden kann. Die VG habe vorgeschlagen, so das Ortsoberhaupt, Pfosten mit Kettenverbindungen oder einem Geländer zur Straße hin aufzustellen. Dazu müsse allerdings die Bahn ihre Zustimmung geben.

Moritz Mergen (FDP) hatte angeregt, den Schutz zu den Gleisanlagen am ehemaligen Bahnhaltepunkt auf der Ostseite zu überprüfen und wenn nötig zu verbessern. Dort führe der stark befahrene Radweg nach Nierstein in unmittelbarer Nähe der Bahnlinie vorbei.

Einmütig votierte der Rat für die Freigabe der Ausschreibung zur Erweiterung der Kita „Pommardstraße” an den günstigsten Bieter. Angebaut werden eine Küche sowie Mehrzweck- und Personalräume. Die Ortsbeigeordnete Susanne Jung (FWG) erklärte, die Erweiterung sei für die Weiterführung der Kita dringend erforderlich, da auch in der Pommardstraße die zweijährigen Kinder hinzukämen. Heinz-Peter Zimmermann (FWG) Claudia Hippchen (SPD) plädierten dafür, künftige Erweiterungen immer an der neuen Kita „Mittelwiese” zu planen. Dort sei flächenmäßig genügend Platz vorhanden.

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